Autoversicherungsrechner

Autoversicherung berechnen und vergleichen!

Gratis Girokonto – Worauf achten?

News vom 28. September 2011

Tagesgeld

28. September 2011

Das Gratis Girokonto, heute besser bekannt unter dem Namen „Kostenloses Girokonto“ ist mittlerweile ein sehr häufig genutztes Produkt. War ein solches Girokonto früher noch eine große Ausnahme, da noch vor einigen Jahren im Grunde alle Banken in Deutschland für die Kontoführung auch Gebühren verlangt haben, so bieten heute bereits über 30 Banken ein mehr oder weniger kostenloses Girokonto zur Nutzung an.

Diese Einschränkung „mehr oder weniger“ ist deshalb zu machen, weil manche Girokonten zwar bedingungslos kostenfrei sind, andere Banken jedoch verschiedene Voraussetzungen mit der Kostenfreiheit des Gratis Kontos verbinden. Zunächst einmal ist es für den Kunden wichtig zu wissen, dass ein Gratis Girokonto nur den Privatkunden angeboten wird. Ein Girokonto, was in Form eines Geschäftsgirokontos für Geschäftskunden gedacht ist, wird bisher noch von keiner Bank gebührenfrei angeboten. Dieses ist in erster Linie damit zu begründen, dass auf Geschäftskonten natürlich wesentlich mehr Buchungen als auf Privatkonten stattfinden und somit auch die Kosten für die Bank ungleich höher sind.

Ein Privatkunde, der zum Beispiel ein monatliches Nettoeinkommen von 1.500 Euro und auch zudem ein dauerhaftes Guthaben von 3.000 Euro oder mehr auf dem Girokonto hat, hat heute im Grunde überhaupt keine Probleme, ein Gratis Girokonto zu erhalten. An diesem Beispiel kann man auch bereits die beiden Haupt-Voraussetzungen erkennen, die man erfüllen muss, um bei manchen Banken wirklich ein rundum kostenloses Konto erhalten zu können. Eine mögliche Voraussetzung besteht also in einem geforderten Mindestgehaltseingang, eine andere Voraussetzung besteht alternativ aus einem Mindestguthaben, welches sich stetig auf dem Girokonto befinden muss. Es gibt jedoch auch Anbieter, die mit Absicht damit werben, ein Gratis Girokonto ohne jegliche Bedingungen anbieten zu können. Aber auch hier sollte der Kunde dennoch vorsichtig sein bzw. die Konditionen genau hinterfragen, weil auch in diesen Fällen oftmals das kleine und berüchtigte „Sternchen“ zum Tragen kommt. Unter diesem „Sternchen“ findet man dann zum Beispiel bei näherem Hinsehen die Bedingung, dass die kostenfreie Kontoführung nur für den Bereich Online-Banking gilt, sodass beleghafte Überweisungen zu zahlende Gebühren beim Kunden verursachen würden, trotzdem man eigentlich davon ausgegangen ist, keinerlei Kontoführungsgebühren zahlen zu müssen.