Gut versichert: Günstige Autos und Teilkasko-Schutz
News vom 10. Mai 2012

10. Mai 2012
Als Pflichtversicherung stellt die Kfz Haftpflichtversicherung einen Kostenfaktor da, der für viele Autofahrer einen bitteren Beigeschmack hat, denn einige hundert Euro verschlingt der unvermeidbare Schutz jedes Jahr. Viele Autofahrer sind dabei aber einfach falsch versichert oder zahlen für einen Versicherungsschutz, der für einen alten Gebrauchtwagen möglicherweise überhaupt nicht notwendig ist (nicht verwechseln mit der Gebrauchtwagengarantie!). Mit ein wenig Hintergrundwissen und dem Durchführen eines Kfz-Versicherungsvergleiches lassen sich die Kosten allerdings verringern.
Vor allem Führerscheinneulinge, die vor der Wahl des Erstfahrzeuges stehen, erkennen teilweise nicht, welche Unterhaltskosten für ein Auto anfallen, denn neben horrenden Spritpreisen und der jährlich zu zahlenden Kfz-Steuer werden die Beiträge zur Kfz-Versicherung häufig unterschätzt. Es mag verführerisch für einen Fahranfänger sein, der vielleicht nur ein Ausbildungsgehalt zur Investition in ein erstes Auto zur Verfügung hat, einen 20 Jahre alten Volkswagen Golf Cabrio für wenige hundert Euro zu erstehen – die Kfz-Versicherungen übersteigen den Fahrzeugwert bei Falschversicherung aber schon im ersten Jahr.
Wichtig ist daher die grundlegende Entscheidung, welches Fahrzeug angeschafft und damit finanziert werden soll und muss. Preisvergleich unter Autoversicherung Preisvergleich! Günstig im Unterhalt sind beispielsweise die Kleinwagen von Toyota oder Mitsubishi. Sofern es sich dabei um Fahrzeuge mit geschlossenem Verdeck handelt, denn Cabrios sind zwar für junge Menschen attraktiv, müssen aber mit unverhältnismäßig hohen Beitragssätzen unterhalten werden. Diese Beiträge steigen, wenn das Auto überversichert wird und statt einer – in diesem Fall – sinnvollen Teilkaskoversicherung einen Vollkasko abgeschlossen wird.
Der Vollkaskoschutz deckt Schäden – gegebenenfalls ohne Selbstbeteiligung – am eigenen Fahrzeug und dem Fahrzeug des Unfallgegners ab und sorgt dafür, dass Fahranfänger auch bei kleineren Unfallschäden nicht zur Kasse gebeten werden. Der günstigere Teilkaskoschutz trägt dagegen zumindest Sorge, dass Schäden am Fahrzeug des Unfallgegners durch die Versicherungsgesellschaft getragen werden. Wer einen teuren Sportwagen mit eigenem Verschulden auffährt, muss sich also keine Sorge um entstandene Kosten machen.
